top of page
20210313_211814.png

SIFU MILAD

LEITER DER SCHULEN IN HOCHHEIM UND GUSTAVSBURG

- WingChun seit 2003
Fotos gibt es auf
Facebook
und Instagramm
  • Facebook - Black Circle
  • Instagram - Black Circle

Vom Hobby zur Leidenschaft

Was als einfaches Hobby begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer echten Leidenschaft. Mit wachsender Trainingsintensität veränderte sich mein Verständnis für WingChun grundlegend – ich erkannte, dass diese Kampfkunst mehr ist als nur Bewegung: Sie ist ein Weg, sich selbst besser kennenzulernen und mit Herausforderungen souverän umzugehen.

Echte Praxiserfahrung

Im Alter von 21 begann ich – parallel zu meinem Lehramtsstudium – als Türsteher in zwei Diskotheken zu arbeiten. Diese siebenjährige Tätigkeit gab mir tiefe Einblicke in das Verhalten von Menschen in Gefahrensituationen. Ich lernte, wie Konflikte entstehen, wie unterschiedlich Menschen auf Stress reagieren – und wie wichtig es ist, Ruhe zu bewahren.
In dieser Zeit sammelte ich nicht nur eigene Erfahrungen im Umgang mit realen Bedrohungssituationen, sondern konnte mich auch mit Kolleg:innen aus anderen Kampfkünsten und Kampfsportarten austauschen. Dadurch erweiterte sich mein Blick für unterschiedliche Herangehensweisen und Trainingsmethoden.

 

Kampfkunst als Weg – nicht als Technikliste

WingChun zu lernen ist ein langfristiger Prozess. Es gleicht einem Studium: detailreich, tiefgründig, manchmal auch fordernd. Die Techniken sind nur ein Teil – das Verstehen der dahinterliegenden Prinzipien ist entscheidend. Nur durch regelmäßiges, engagiertes Üben entsteht echtes Verständnis.

Der Lehrer kann die Richtung zeigen, Prinzipien erklären und Fehler korrigieren – aber die eigentliche Erfahrung muss der Schüler selbst machen. Deshalb sind Lehrer und Schüler gleichwertige Teile einer gemeinsamen Entwicklung: Der eine gibt weiter, der andere nimmt auf – beide wachsen.
Ein vertrauensvolles Verhältnis ist dabei essenziell. Der Lehrer muss den Charakter des Schülers kennen – schließlich zeigt er Techniken, die im Ernstfall großen Einfluss haben können. Der Schüler wiederum muss offen für Korrektur und Anleitung sein. Manche Erkenntnisse kann man nicht erklärt bekommen – man muss sie selbst erarbeiten.

 

Kein Platz für Ego

Ego, Arroganz oder böse Absichten haben in der Kampfkunst keinen Platz. Solche Haltungen behindern das Lernen und gefährden das notwendige Vertrauensverhältnis. WingChun wird bei uns in einem respektvollen, achtsamen Rahmen weitergegeben.

 

Begeisterung – bis heute

Auch heute bin ich mit voller Begeisterung dabei – beim Lernen, Üben und Unterrichten. WingChun ist längst ein unverzichtbarer Teil meines Alltags geworden. Je tiefer ich mich mit der Kunst beschäftige, desto mehr fasziniert sie mich.

Neben dem täglichen Training unterrichte ich in Gruppen- und Privatstunden. Meine persönliche Weiterentwicklung ist mir dabei genauso wichtig wie die meiner Schüler. Ich nehme regelmäßig Privatunterricht und besuche Lehrgänge, Kleingruppen und Seminare bei meinem Meister, Sifu Chrisu. So vertiefe ich kontinuierlich mein Verständnis und meine Fähigkeit, WingChun sinnvoll und authentisch weiterzugeben.

 

Pädagogik trifft auf Kampfkunst

Neben meiner Kampfkunstausbildung habe ich ein Lehramtsstudium für die Fächer Philosophie/Ethik und Chemie absolviert. Die Inhalte meines Studiums – insbesondere aus den Bereichen Pädagogik, Unterrichtsdidaktik und pädagogischer Psychologie – fließen direkt in meine Unterrichtsgestaltung ein. Davon profitieren meine Schüler. Sie erhalten strukturierte, verständliche und durchdachte Lernwege.

IMG-20210315-WA0004.jpg
20210313_223336.jpg

© sifu-milad.de - all rights reserved!              WingChun Schule Ginsheim-Gustavsburg- und Hochheim Kampfkunst und Selbstverteidigung    Datenschutzerklärung

bottom of page